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 Die moderne Energiewirtschaft basiert auf
seinen Erkenntnissen.
Faraday, englischer Physiker und Chemiker, wurde am 22.
September 1791 in Newington Butts bei London als Sohn
eines Grobschmieds geboren und begann mit 13 Jahren eine
Buchbinder- und Buchhändlerlehre, während der er sich
trotz mangelnder Lese- und Schreibkenntnisse ein
ungeheures Wissen, vor allem im naturwissenschaftlichen
Bereich aneignete.
Er hörte Vorlesungen in der "Royal
Institution", seiner späteren Wirkungsstätte, und
hier bewarb er sich auch 1813 bei Humphry Davy um eine
Stelle als Laboratoriumsgehilfe. Er entdeckte unter
anderem das Butylen und die Verflüssigung von Chlorgas
unter Druck und befaßte sich mit der Verbesserung von
optischen Gläsern und Stahllegierungen.
Vor allem aber schuf er die Grundlage für die Theorie
des elektromagnetischen Feldes, indem er die
Induktionserscheinung mit Hilfe den Raum durchziehender
Kraftlinien erklärte. Strom entsteht danach nur dann in
einer Spule, wenn sich magnetische Kraftlinien in einem
bewegten Magnetfeld schneiden.
Faraday fand so das Urmodell des Generators und legte den
Grundstein für den Dynamo, den Elektromotor und für
seine populärste Entdeckung, den Faradayschen Käfig. Er
starb als hochgeachteter Denker und Forscher am 25.
August 1867 in Hampton Court bei London.
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